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23.7.2010

Das Rauchverbot in Bayern

Filed under: Gedichte — WR @ 17:48

Zum Rauchverbot in Bayern

Die Bayern wollten saubre Luft
und keinen Schadstoff der verpufft.
Drum waren sie das Rauchen leid
und forderten den Volksentscheid.

Es ging ums Qualmen in Lokalen,
wo Nichtraucher erdulden Qualen,
und auch noch Passiv-Säufer weilen,
die ohnehin nicht leicht zu heilen.

Selbst Tote atmen längst nicht mehr,
da ihre Lungen voller Teer.
Ihr Sauerstoff wurd nämlich knapp,
sie liegen rußdurchsetzt im Grab.

Die Rauchzeichen der Indianer,
auch Weihrauchopfer der Trojaner,
vermischt mit geistigen Getränken,
gaben früh Anlaß für Bedenken.

Besorgte Bürger längst schon starren
auf Flugasche von den Zigarren,
drum möcht man jetzt die Lungen retten
vor Kettenrauch von Zigaretten.

Solange Tabacks-Pfeifen schwelen,
vergiftet das die Armen Seelen.
Auch Räucherstäbchen, wie bisherig,
sind purer Quatsch bei Esoterik.

Auf Rauchschwaden bei Wohnungsbränden
will ich kein weitres Wort verschwenden,
da leidet selbst die Feuerwehr
an Keuchhusten, der ziemlich schwer.

Es gilt nun, Raucher auszurotten,
auch ihre stinkenden Klamotten.
weil sie zu Exitüssen führen
durch penetrantes Inhalieren.

Die Bayern wählten jetzt den Duft
der frischen klaren Alpenluft.
Doch tät als nächstes dringend Not
ein rigoroses Furzverbot.

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